Im Elsterschlossgymnasium informierte Schulleiter Martin Goebel (l.) die Gäste über aktuelle Projekte der Schule.
Im Elsterschlossgymnasium informierte Schulleiter Martin Goebel (l.) die Gäste über aktuelle Projekte der Schule.
08.05.2012

Landrat besuchte mit Dr. Ehler und Michael Stübgen Elsterschlossgymnasium in Elsterwerda

Abgeordnete von Europaparlament und Bundestag im Landkreis unterwegs


Torsten Hoffgaard, Pressesprecher Landkreis Elbe-Elster
Am 2. Mai machten der CDU-Europaabgeordnete des Landes Brandenburg, Dr. Christian Ehler, und das CDU-Mitglied des Deutschen Bundestages, Michael Stübgen, im Landkreis Elbe-Elster Station. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Jens Zwanzig, ging es zunächst nach Finsterwalde, wo sich die beiden Abgeordneten über das EU-Förderprojekt „Fit für die Unternehmensnachfolge im Handwerk“ informierten. Erst unlängst wurde die Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft dafür mit der Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2012“ im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ geehrt.

Im Kern geht es darum, junge Handwerker schon während ihrer Ausbildung in Richtung Meister weiterzuqualifizieren, damit sie später ein Unternehmen selbständig führen können. Eine weitere Station der Besuchsreise der beiden Parlamentarier durch den Landkreis war das Elsterschlossgymnasium in Elsterwerda. Das traditionsreiche Schulgebäude wurde Mitte der 90er Jahre umfassend saniert und gilt seitdem als eines der schönsten Gymnasien Deutschlands. Für die umfangreiche technische Ausstattung wurden u. a. auch Mittel aus dem EU-Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) genutzt. Landrat Christian Jaschinski hieß die beiden Abgeordneten zusammen mit der CDU-Landtagsabgeordneten Anja Heinrich und Schulleiter Martin Goebel sowie weiteren Vertretern des Landkreises in der kreislichen Einrichtung herzlich willkommen. Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Schule informierte Dr. Ehler u. a. über die aktuelle Reformdiskussion zu den Strukturfonds der Europäischen Union, die ab 2014 neu geordnet werden. Es gehe dabei auch darum, wie Entwicklungsziele des Landes und der Landkreise auch künftig mit europäischem Geld finanziert werden können, so der Europaabgeordnete. Er lud die Verantwortungsträger im Landkreis dazu ein, sich mit Vorschlägen, Anmerkungen und Ideen in den Diskussionsprozess einzubringen.

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